Über 70 Millionen haben am 2. Oktober 2008 dabei zugeschaut: bei der Wahlkampfdebatte der Vizepräsidentschaftskandidaten, Sarah Palin und Joe Biden, im Präsidentenwahlkampf der USA 2008. Seinerzeit konnte ich von Wahlkampfberichterstattung aus anderen Ländern nichts mehr ertragen und befand mich kurzzeitig in innerer Emmigration – wohin sollte ich auch ziehen? Historisch ist das ganze dann aber doch wieder annehmbar, geradezu urkomisch.
Zunächst empfehle ich allerdings die kurze Parodie der Debatte:
Bei der 10-Minuten-Zusammenfassung der echten Debatte kann dann (erst recht) durchgehend gelacht werden:
Maverick!
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Nachtrag: Matt Damon hat dazu – verängstigt – auch was zu sagen; und sein Fazit ist nachvollziebar: “Absurd!”
Gebloggt von faraway unter Alltag — am 11.05.2009 spät abends
Schöne Feststellung von Herrn Professor Baecker in der FAZ vom 11.5.2009 zu der Problematik, die Kulturleistung der doppelten Buchführung korrekt einzuschätzen:
[J]ahrhundertelang galt die Regel, dass man sich vielleicht mit Verrückten unterhalten kann, unter Umständen sogar mit Ingenieuren, aber mit Sicherheit nicht mit Buchhaltern.
Schließlich galt ihre Sprache als vollkommen unverständlich. Das wundert mich ein wenig, wenn ich mich an meine Lieblingsmerksätze aus der Buchführungsveranstaltung erinnere:
Nicht erst lang suchen, fang an zu buchen.
Eine gute Einstiegshilfe für unsichere Gesetzesnachschlager. Ist doch sehr eingängig. Oder:
Weisst Du nicht wohin, buche auf Gewinn!
Schließlich mein absoluter Favorit:
Die Sonne scheint zum Fenster rein, hak’s ab, es wird schon richtig sein!
Mit diesem Repertoire sollte der Titel des “Veranlagungshasen” nicht mehr zu nehmen sein.
Gebloggt von faraway unter Alltag — am 10.05.2009 seeehr früh morgens
Jetzt verstehe ich auch, warum sowas immer mit viel Englisch verbunden ist, so Editing eben.
Eigentlich wollte ich nur “kurz” für meinen nicht-Admin-Nutzerkonto die Einstellungen zum Autostart für unterschiedliche Laufwerke nach dieser Maßgabe ändern. Nur damit sollte ich in den Genuss gelangen, die tolle Autostart-Funktion der Portable Apps-Suite für meinen neuen 8-GB-USB-Stick (auch toll, die Bindestrichorgien) mit allem Pipapo erleben zu können. Nur ging das eben ohne Administratorenrechte nicht (vulgo: “funzte” nicht).
Zeit verging. Aber dann die Lösung: der Profi-Tipp – Registry-Änderungen für andere Benutzer vornehmen! Wenn die Profis das können – schließlich bin ich schon jahrelang als Nicht-Admin unterwegs, das qualifiziert mich ja wohl, bitteschön. Also ran.
Ergebnis: es funzt immer noch nicht mit dem Autostart, und zusätzlich ist mein halbes Benutzerprofil jetzt zerschossen. Begrüßt hat mich der Original-Startbildschirm (wo ist eigentlich die grüne Wiese?) mit Windows-XP-Tour. Alle Dateiverknüpfungen, Bildschirmeinstellungen, Dock-Einstellungen (ohje!) usw. sind wieder auf den Einkaufszustand zurückversetzt.
Ist aber super: jetzt ist alles wieder unglaublich schnell, und ich muss mir doch keinen neuen Computer kaufen. Ein Glück, dass ich das ausprobiert habe, das, äh, das alles eben.
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Ein Extralob für denjenigen, der schon bemerkt hat, dass ich in der Endphase einer Abschlussarbeit stecke…